Aktuelles
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Triathlet zwischen Crossfahrern

Um die lange Wettkampfpause etwas zu verkürzen, entschied ich mich meinen Radsportkumpel „Eddi“ zu einem Crossrennen zu begleiten und natürlich selbst teilzunehmen. Der Kurs in „Lohne“ ist ca. zwei km lang und gehört zu den technisch anspruchsvollsten Strecken der Weser Ems Cross Serie.
Selbst habe ich noch nie an einem Mountainbike- oder Crossrennen teilgenommen und wusste demnach nicht was mich erwarten würde. Schon beim Einfahren auf der Rennstrecke merkte ich, dass ich die Gesamtsituation völlig unterschätzt hatte. Der Kurs führte uns über steile Abfahrten, kurze knackige Anstiege und durch schlammige Kurven.
Den Start hatte ich noch etwas verpennt, doch nach zwei von acht Runden packte mich das Rennfieber und ich holte auf. Mein bestes Teilstück war steht’s die 400m lange Zielgrade auf Asphalt, da bin ich an den Crossrädern nur so vorbeigeschossen. Im schwierigen Gelände konnte ich aber bald an den „Experten“ dranbleiben, um ihnen auf den graden Stücken wieder wegzudrücken
Der Ausflug in eine doch ganz andere Sportart hat riesig Spaß gemacht. Doch ich freue mich jetzt schon wieder auf die warmen Sommertage und die Ausfahrten auf meinem Tribike.
Donnerstag, 5. November 2009
Trainingsbeginn mit INTRO

Das Praktikum bei der Polizeiinspektion Nienburg hat riesig Spaß gemacht, doch jetzt ist es an der Zeit Pläne für die Triathlonsaison 2010 zu schmieden. Mein Lebens- und Trainingsmittelpunkt wird sich wieder nach Wolfsburg verschieben, weil ich dort bessere Trainingsbedingungen und /-partner als in dem kleinen Städtchen "Nienburg" vorfinde. Die Trainingssteuerung über nimmt mein Jugendtrainer Dr. André Albrecht vom Institut für Trainingsoptimierung in Wolfsburg. Mir ist ein direkter und persönlicher Kontakt zu meinem Trainer wichtig, um kurzzeitige Änderungen und allgemeine Trainingszyklen abzustimmen.
Zusammen entworfen wir einen drei- Jahresplan bis zu meinem Ende der Ausbildung zum Polizeikommissar, mit dem großen Ziel Ironman Hawaii. Für die Wintermonate wird das Schwimm- und Lauftraining klar im Vordergrund stehen. Einmal pro Woche werde ich mich den Jungs vom Landeskader Niedersachsen anschließen, um neue Reize über kürzere Distanzen zu setzen.
An sonnigen Tagen kommt auch mal das Mountainbike zum Einsatz, worauf ich mich immer besonders freue!!
Freitag, 2. Oktober 2009
Streifendienst statt Ironman- Hawaii

Während der Triathlonsaison 2009 standen drei Monate Praktikum im Einsatz- und Streifendienst an der Polizeiinspektion Nienburg- Schaumburg auf dem Lehrplan meiner Ausbildung zum Polizeikommissar. Doch erst nach Saisonende konnte ich voll einsteigen.
Mit ist es wichtig, neben guten sportlichen Leistungen auch eine berufliche Ausbildung zu absolvieren.
Das Sportförderprogramm der Polizei Niedersachsen ist wie für mich geschaffen, denn ich kann professionelles Training und die berufliche Ausbildung zum Polizisten verbinden.
Das Praktikum gab mir einen ersten realen Einblick über den Alltag eines Streifenpolizisten. Zusammen mit meinem Anleiter, Kai Merx, der selbst ambitionierter Radsportler ist und daher besser auf den Namen "Eddi" hört, ging es auf Streifenfahrt im nienburger Stadtgebiet.
Es galt Streitigkeiten, Verkehrsunfälle, Diebstähle und jede Menge aufregender Einsatzlagen zu bewältigen und aufzunehmen.
Während der Trainings- und Wettkampfphasen plane ich immer einen geregelten Tagesablauf. Im Praktikum stellte sich demnach der Schichtdienst als besondere Herausforderung für mich dar. Denn noch nie hatte ich von 18:00 Uhr abends bis 6:00 Uhr morgens gearbeitet, und das gleich zweimal hintereinander. Das bringt den Biorhythmus ganz schön durcheinander.
Das Training läuft natürlich nebenbei auf Sparflamme, was noch bis Ende Oktober so bleiben wird.
Also liebe Triathlonfreunde, fahrt ordnungsgerecht, wenn ihr das Ortsschild Nienburg/Weser passiert
Montag, 14. September 2009
Super Saisonabschluss in Wisconsin

Das Profifeld der Männer war gut besetzt gewesen beim IM Wisconsin am 13.09.2009. Neben Titelverteidiger Chris McDonald (Aus) waren neben 5 weiteren deutschen Pro-Startern, Raynard Tissink (RSA) und Petr Vabrousek (CZE) angereist.
Beim Schwimmen habe ich den Sprung in die Spitzengruppe knapp verpasst und führte die Verfolgergruppe in die erste Wechselzone. Hierfür wurde ein Parkhaus umfunktioniert. Hinauf ging es die Ausfahrtsrampe bis auf das oberste Parkdeck wo die Räder standen und auf dem Rad die Spirale wieder nach unten.
Auf der mit 1800hm anspruchsvollen Radstrecke formte sich bald eine Verfolgergruppe, die auf die Spitze jagt machte und diese nach 120 Kilometern stellte.
Mit Chris McDonald und Will Smith (USA) ging ich auf die bergige Laufstrecke und übernahm nach drei Kilometern die Spitze.
Doch leider verließen mich auf der 2. Marathonhälfte die Kräfte und ich musste den Sieger Raynard Tissink und zwei weitere Triathleten ziehen lassen und wurde glücklicher Vierter.
Zurück in Deutschland werde ich mich erstmal meinem Praktikum bei der Polizei in Nienburg widmen und mich über den Winter strukturiert auf die neue Saison vorbereiten.
Donnerstag, 27. August 2009
Auf nach Wisconsin
Nach dem Ironman 70.3 in Wiesbaden hat mein HNO- Arzt eine Ohrenentzündung diagnostizert. Er schrieb mich die Woche krank, so dass ich mich von dem harten Wettkampf erholen konnte. Aber auch der Polizeidienst wäre mit zwei zugestopften Ohren nicht möglich gewesen.
Leider musste ich auch meinen Start beim Heimattriathlon in Wolfsburg deswegen absagen.
Seit ein paar Tagen stehe ich nun wieder voll im Training und freue mich auf meinen Saisonabschluss in Wisconsin.
Ich konnte bereits einige gute Trainingseinheiten mit meinen Mannschaftskollegen aus Wolfsburg absolvieren.
Am 01.09. fliege ich von Hannover nach Milwaukee, um mich rechtzeitig an die Zeitverschiebung zu gewöhnen.
Große Ziele habe ich mir bei meinem ersten Ironman-Wettkampf nicht gesetzt, aber ich bin mir sicher, dass wenn ich mir meine Kräfte richtig einteile, eine gute Platzierung am Ende rauskommen wird.
Drückt mir am 13.09.2009 die Daumen,
Vielen Dank,
Konstantin
Dienstag, 18. August 2009
7. Platz beim IM 70.3 Wiesbaden

Bei meinem zweiten Start beim Ironman 70.3 in Wiesbaden lief nicht alles rund.
Schon beim Schwimmen im Schiersteiner Hafenbecken fühlte ich mich kraftlos und kassierte 1:30 Minuten Rückstand auf die Spitze um Andi Böcherer und Michael Realert. Durch den bergigen Taunus arbeitete ich mich zusammen mit Alessandro Degasperi (ITA) an Faris Al- Sultan und Realert heran.
Doch die Beine fühlten sich schwer an. Die Temperatur stieg und bereute die Entscheidung einen Aerohelm aufgesetzt zu haben.
Als Vierter ging ich in die zweite Wechselzone, dicht gefolgt von Al- Sultan, Realert und Degasperi.
Auf der Laufstrecke wurden die Kopfschmerzen schlimmer und die Konkurrenz zog an mir vorbei.
Nach 4 Stunden und 13 Minuten erreichte ich nach einem verdammt harten Tag glücklich das Ziel und das Medical Tent.
Ich hatte mir einen Sonnenstich geholt und war heil froh endlich die ersehnte Kühlung zu bekommen.
Der Sieg ging an den überlegenen Radfahrer des Tages Sebastian Kienle, der vor Michael Realert und Mathias Hecht (SUI) nach 4:04:36 die Ziellinie überquerte.
Auf dem Foto fahre ich noch zusammen mit Uwe Widmann den 6 km langen Anstieg nach Hausen v.d. Höhen hinauf.
Donnerstag, 30. Juli 2009
My way to Wiesbaden

Mein Saisonhöhepunkt soll dieses Jahr der Ironman 70.3 in Wiesbaden sein. Dafür habe ich seit dem IronTown Triathlon im Juni eine Wettkampfpause eingelegt. Im Juli habe ich an zwei Rennen der 2. Bundesliga teilgenommen.
Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht mit meinen Triathlonfreunden vom VfL Wolfsburg zu den Wettkämpfen zu fahren. Im Programm standen eine Olympische Distanz in Grimma und eine Sprintdistanz in Schwerin. Bei beiden Rennen war das ungeliebte Windschattenfahren erlaubt.
Es galt also möglichst schnell zu schwimmen, um in eine vordere Radgruppe zu gelangen und beim Laufen war brutale Tempohärte gefragt. In beiden Rennen erreichte ich früher oder später die 1. Radgruppe und auch beim Laufen musste ich mich nicht verstecken. Es hat nicht ganz für das Podium gereicht, aber mit einem 6. und 7. Platz bin ich hoch zu frieden.
Auf dem Weg nach Wiesbaden stehen nun noch einige intensive Einheiten auf dem Trainingsplan. Hochmotiviert gehe ich in die letzten Trainingswochen.
Auf dem Foto sind zu sehen von links Tim Cantow, Carlo Kaminsky, Konstantin Bachor und Eike Hübenthal, vor dem Schweriner Schloss; eine tolle Kulisse für eine gut organisierte Triathlonveranstaltung.
Montag, 29. Juni 2009
Mein Focus Izalco Chrono by Walser

Beim IronTown Triathlon konnte ich endlich mein neues Wettkampfrad im Kampf gegen die Uhr einsetzen.
Seit März diesen Jahres bin ich auf dem Focus Izalco Chrono unterwegs, das aus der Kooperation mit dem "Zeitfahrgenie" Andreas Walser entstanden ist.
Ausgestattet ist es mit der SRAM Red Gruppe und als Zeitfahrlenker kommt der 3T Vento Bar zum Einsatz. Bei den Laufrädern vertraue ich seit letztem Jahr auf die "Element" Vollcarbonscheibe und das SDV 66T Vorderrad vom Reynolds, die mit einem Conti-Competition 19mm Schlauchreifen bestückt sind.
Auf dem flachen Rundkurs des ITT, überzeugte mich das Setup besonders auf den Rückwindpassagen. Sobald der Tacho die 45km/h überschreitet, flog ich auf dem Rad die lange Grade in Richtung Gräfenhainichen entlang und erreichte Spitzengeschwindigkeiten von 60km/h.
Einen besonderen Kick gibt mir das Schalten vom 12er auf das kleine 11er Ritzel, was ca. bei 48km/h passiert. Durch den angenehm schweren Druckpunkt der SRAM Endschalthebel, geht ein lauter Ruck durch das komplette Rad, der durch das Scheibenrad noch dröhnender erscheint.
Es war mir eine Freude auf der schnellen Radstrecke das Focus voll auszufahren und einen 44er Schnitt in den Asphalt zu brennen.
Der nächste Renneinsatz wird am 16.08. beim Ironman 70.3 in Wiesbaden stattfinden.
Wenn Ihr die Möglichkeit habt das Superbike zu testen, dann nehmt Euch die Zeit, es ist das schnellste Serienrad auf dem Markt!!!
Sonntag, 7. Juni 2009
ITT, ich komme wieder

Die erste Ausgabe des IronTown Triathlon in Ferropolis bei Wittenberg war ein super-cooles Event.
Nach einem verpatzten Schwimmstart stieg ich zwei Minuten hinter Christian Ritter und zusammen mit den Mitfavoriten Olaf Sabatschus und Steffen Liebetrau auf mein neues Wettkampfgerät.
Anfang der zweiten von drei Radrunden, die durch den heftigen und kalten Wind geprägt wurden, stellte ich Christian und drehte nochmal so richtig auf.
Mit ca. 3:30 Minuten Vorsprung lief ich in die 2. Wechselzone und überquerte nach 3:51:18 vor meinem Trainer Olaf Sabatschus und Christian Ritter überglücklich die Ziellinie.
Einen ausführlichen Wettkampfbericht, eine Eventbeschreibung, Fotos vom Wettkampf und meinem Triathlonprojekt sowie einen Radtest des neuen Focus/Walser, werden ab mitte der Woche auf meiner Homepage veröffentlicht.
Auf Eure Klicks freut sich Euer
Konstantin
Sonntag, 31. Mai 2009
Meine südafrikanischen Freunde sind angekommen und top fit

Am Donnerstag dem 28.05. kamen meine südafrikanischen Freunde am Flughafen in Hannover an. "It`s like a dream," formulierte Alithemba Maliwa seine ersten Eindrücke.
Am Freitag stand das erste Radtraining mit Arnd Schomburg auf dem Programm. Schnell wurde klar, dass sich die Umstellung auf den Rechtsverkehr für die südafrikanischen Triathleten als schwierig darstellte und promt gab es den ersten Sturz.
Auch das abends noch etwas kühle norddeutsche Frühlingswetter machte meinen Freunden zu schaffen. Beim Carboloading auf der Terrasse saßen sie mit Jacke und Wollmütze. Budelani Madlavn zögerte lange, ob er seinen Nachtisch (eine Portion Eis) essen sollte, denn er meinte zitternd: "That is going to kill me!"
Am nächsten Tag starteten die vier gemeinsam beim Bokeloh-Triathlon (nähe Hannover) über die Sprintdistanz und bewiesen, dass sie in der Abwesenheit von Arnd und mir konzentriert trainiert hatten und an ihren Schwächen arbeiteten.
Natürlich reichen acht Monate Triathlontraining nicht aus, um einen Wettkampf zu gewinnen, aber auf der Laufstrecke versetzten sie die Zuschauer und Athleten in Stauen und kamen in dieser Teildisziplin in die Nähe der Bestzeiten, der Topathleten.
Nächsten Wochenende fahren wir gemeinsam zum IronTown Triathlon, wo sie gemeinsam mit mir über die Mitteldistanz an den Start gehen werden.
Meine Vorbereitung auf mein zweites Saisonhighlight verlief sehr ordentlich. Leider musste ich oft im Training kürzer treten, weil ich für Klausuren lernen musste. Aber in den letzten zwei Wochen konnte ich sehr gute Ergebnisse im Training erziehlen.
Drückt meinen afrikanischen Freunden und mir die Daumen.
Es dankt
Konstantin













